Klarer Zwei-Satz-Erfolg für Helga Hösl-Thaw
Aus ihrem autobiografischen Buch „Sonnen- und Schattenseiten meines Lebens“ hat Helga Hösl-Thaw am Sonntag nicht vorgelesen, sondern in freier Rede anekdotisch erzählt. Für beste musikalische Untermalung sorgte zu Beginn, in der Pause und zum Ausklang Jazzpianist Christoph Neubronner.

Vorsitzender Bernd Monsau konnte bei herrlichem Wetter etwa 25 Gäste – darunter einige Schulfreundinnen aus der Hanauer Zeit, als Helga noch Schultze hieß - im „Jugendraum“ begrüßen. Nach der „swingenden“ musikalischen Einleitung von Christoph Neubronner berichtete Helga Hösl-Thaw von ihrer äußerst unbeschwerten, sportlich sehr erfolgreichen Zeit in der nationalen und internationalen Tenniswelt. Dabei brachte sie dem Publikum viele große Namen aus ihrer „Tennis-Zeit“ in Erinnerung – Helga Masthoff, ihre große Rivalin als Deutschlands Nr. 1, Wilhelm Bungert, Christian Kuhnke, Roy Emerson, Margaret Smith. Ebenso amüsant und eindrucksvoll gerieten ihre Beschreibungen der aus heutiger Sicht ziemlich unprofessionellen Rahmenbedingungen in der Tennisszene.

Mit ebenso großer Offenheit schilderte Helga Hösl-Thaw nach einer – wiederum musikalisch von Christoph Neubronner bestens gestalteten – Pause ihre mehrjährige Phase voller Depressionen, die sie u.a. auf die Krebserkrankung ihres Mannes, der als Opernsänger an den großen Bühnen auftrat und den sie begleitete, zurückführt. Der schwer erkämpfte Sieg über diese Krankheit mündete in ihr Fazit: Depression kann jede/n treffen, man/frau muss sich professionell helfen lassen und darf niemals aufgeben!

Gegen Ende dieser sehr familiären Veranstaltung gab es selbstverständlich wieder passende Piano-Musik, vom Vorsitzenden Blumen für Helga Hösl-Thaw und eine Flasche Sekt „Hausmarke THC“ für Christoph Neubronner.
Helga Hösl-Thaw signierte abschließend noch einige Exemplare ihres Buches, ausgelegt waren zudem einige Biografien internationaler Tennisstars (Nadal, Federer etc.) aus der Hanauer Buchhandlung Dausien. Insgesamt eine wunderbare Vereinsveranstaltung: Herzlichen Dank an unser Ehrenmitglied Helga Hösl-Thaw!
Bernd Monsau
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