Es war einmal... eine Hanauer Märchengeschichte nimmt ihren Lauf: "Vorhang auf"!
(von Grimms Märchenspieler)
"Opa geht schütt in Erfurt" (der GC-Tour-Slogan 2012)
Neun hochmotivierte "Gloriosa Cup"-Verteidiger der Elternhockeymannschaft und 2 Anhängerinnen fanden sich pünktlich an Gleis 7 ein, starteten mit 55-minütiger Verspätung am Hanauer Hauptbahnhof ihre Fahrt im Nahverkehrszug gen Erfurt. Bedingt durch diese groß Verspätung trafen Grimms Märchenspieler erst um 10:50 Uhr anstatt geplant um 9:45 Uhr auf dem Hockeydach des Erfurter Kauflandes ein. Der Hockeyplatz auf dem Supermarkt ist übrigens ein einmaliges Erlebnis in Deutschland!

Nach Umstellung des Spielplanes wurde das erste Spiel gegen die Gastgeber, die Erfurter Gloriosen, durch ein in der letzten Minute von Jörg gelupftes Tor unentschieden beendet. Aufgrund der spielplanumgestaltung hatten wir nun drei Spiele hinter einander. Das Spiel gegen Köthen wurde mit einen umstrittenen 7 Meter 1:0 verloren. Dann standen wir die Prenzlauer Schlenzelberger von Rotation gegenüber - wir verloren wieder nur knapp. Als nächste Gegner standen wir die Chemnitzer Hockeylöwen und den bei der Begrüßung so gern gesagter Satz "wir hoffen auf ein verletzungsfreies Spiel..." kriegte eine ganz neue Bedeutung indem 2 Hanauer während des Spiels verletzt vom Feld mussten. Dieses Spiel gewannen die Chemnitzer mit einem teilweise total verzweifelten Mittelfeldstar der trotz enormer Schlagkraft keinen Ball ins Hanauer Tor kriegte. Letzter Turniergegner beim diesjährigen Gloriosa Cup für uns Märchenspieler waren die Jenaer Schnapphänse die uns aufgrund der dann doch mangelnder Kondition (wir hatten nach 3 aufeinanderfolgende Spiele nur 20 Minuten Pause) überlegen waren und gewannen.
Mit Euphorie, enorm viel Spaß, Kampf- und Teamgeist konnten wir aufgrund mehr geschossenen Tore den 5. Platz sicher nach Hause bringen. Froh gelaunt traten wir eine witzige Rückfahrt (sänk you for choosing Deutsche Bahn, wäre das Bistro geöffnet gewesen wäre sie noch lustiger geworden!!) gen Heimat an.
Gesagt sein darf übrigens noch dies: Wir, Grimms Märchenspieler, verstehen unter den Begriff "Elternhockey" definitiv keine Senioren-, Freizeit- oder Alt-Herren-Mannschaft und erst gar keine ehemalige Bundesligaspieler in einem Team. Unter Elternhockey verstehen wir definitiv Mannschaften die sich ausschließlich aus Eltern die vorher noch nie einen Hockeyschläger in der Hand hatten. Der Begriff "Fair geht vor" scheint in der Elternhockeylandschaft leider immer mehr ein Fremdwort zu werden...
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"Vorhang zu"!
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